Datum

Ort

Art

Bemerkung

OK

18. bis
20.09.09
Sinsheim Messe:
"Bauen-Wohnen-
Renovieren-
Energiesparen"

H.A. Bauer hält täglich 2 Vorträge über die Themen:

  • Was bietet die Energieberatung gem. BAFA-Richtlinien
  • Was bietet die Gebäude-Thermografie
  • Was bietet und ist "Eigenheim-Contracting"
Bilder
30.06.2008 Neckarsulm-Amorbach
SWR-Reportage SWR-Reportage zum Thema "Energieausweis":
TV- und Radio-Reportage: Wer und wann braucht man einen Energieausweis und welche Arten gibt es...
vorgetragen von Hermann Anton Bauer "Bauer-Energieberatung"
Bilder
10. u. 11.11.07 Bad Rappenau
Fürfeld
Tag der offenen Tür Energie- und Sicherheitstage bei IC Rüdinger in Fürfeld.
Im
Ideen-Center erfahren Sie, was gestern, heute aber vor allem zukünftig wichtig ist, wenn man energiesparend und sicher in seinen eigenen vier Wänden wohnen möchte.
Gast: Gebäudeenergieberater Hermann Anton Bauer
(neutral, unabhängig, kompetent),
Thema: BAFA-Vor-Ort-Beratung, öffentliche Fördermittel, Energiepass, erneuerbare Wärmegesetz BaWü. ab 01.01.2008
Bilder
29. und
30.09.07
Neckarsulm Ballei:
Energie u. Umwelt
Am Messestand der Firma Reinhart (Bad Friedrichshall und Neckarsulm) beantworten Ihnen die Kooperationspartner "Architekturbüro Kern und Bauer-Energieberatung" Fragen rund um den Energiepass, Energieberatung, Thermographie, u.v.m. Bilder
22.07.2006 Sindelfingen Energie-Infos über Fenster und Türen

10 - 16:00 Uhr

Im Baumarkt der Firma Hornbach in Sindelfingen erhalten Besucher neutrale und unabhängige Informationen u.a. zu Energiesparen mit Wärmeschutzfenstern.
Der Info-Stand ist eine Initiative vom:
Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V.
03. und 04.05.2006 Kirchardt-Bockschaft Schleppertreffen Neben zahlreich zu besichtigenden landwirtschaftlichen Traktoren usw. steht die Veranstaltung unter dem Motto:
„Landwirte werden Energiewirte – Nachwachsende Rohstoffe – Nachwachsende Energie“ (siehe unten)
keine
Bilder
10. und 11.06.2006 Oedheim Umwelt- und Energietage Oedheim Vorträge von H.A. Bauer: Warum ist die Energieberatung vor jeder energetischen Maßnahme extrem wichtig und was ist zu beachten, wenn man öffentliche Fördergelder beanspruchen möchte... "Vortragskalender" Bilder
13. und 14.05.2006 Neckarsulm Hausmesse
Fa. Lieb
Bad & Heizung
Fragen Sie an jedem Info-Stand nach einer Energieberatung. Der jeweilige Fachberater wird mich dann sofort informieren, so dass ich Sie noch am jeweiligen Info-Stand "kostenfrei" beraten kann...
29. und 30.05.06 Mannheim Maimarkt Am 29. und 30.05.2006 können Sie uns am Stand des "Wirtschaftsministeriums-Baden-Württemberg (Halle 30) besuchen. Am Stand erhalten Sie kostenlose Tipps "rund ums Energiesparen" und über öffentl. KfW-Fördermittel... keine
Bilder
11. und 12.02.06 Neckarsulm Hausmesse
Fa. Lieb
Bad & Heizung
Reichhaltige Info-Programme rund um Bad & Heizung

Vorträge von H.A. Bauer: Warum ist die Energieberatung vor jeder energetischen Maßnahme extrem wichtig und was ist zu beachten, wenn man öffentliche Fördergelder beanspruchen möchte... (KfW ab 1,0%eff. 100% Auszahlung ...)

Messe-Bilder

Okt.
2005
Sinsheim Messe:
5.BadenBau

Halle 1, Stand B15 erhalten Sie umfangreiche Informationen zum Energiesparen (neutral und unabhängig).

Am Stand werden Sie beraten durch:

Hermann Anton Bauer (Gebäudeenergieberater),
sowie Herrn Holger Lieb (Heizungs- und Sanitär, Neckarsulm).

Die Fa. Lieb informiert Sie über Kraft-Wärme-Kopplung (l i o n)

Am 22.10.05 wird vom SWR3 (Fernsehen) eine Reportage über die Weltneuheit " l i o n " aufgenommen.

Bilder
18.Feb.
2005
Ulm Vorträge
von 9:00 Uhr
bis 15:00 Uhr

Vorträge bei: Stadtwerke Ulm, 89073 Ulm, Karlstr. 1 
A. Ochsner: Wärmepumpen, Anlageplanung, Quellen

H.A. Bauer: Energieeinsparverordnung (EnEV) + öffentliche Fördermittel + Energieberatung (BAFA)

Bilder
04.Feb.
2005
Würzburg

Vorträge
von 9:00 Uhr
bis 16:00 Uhr

Vorträge bei: Firma Reiss & Kellermann in Würzburg,
Delpstrasse 16

A. Ochsner: Wärmepumpen, Anlageplanung, Quellen

H.A. Bauer: Energieeinsparverordnung (EnEV) + öffentliche Fördermittel + Energieberatung (BAFA)

Bilder
 
22. bis
einschl.
24.10.04
Sinsheim 4. BadenBau
"RUND UM DAS HAUS"

Am Kombi-Stand:  J 9
Landesgewerbeamt-BaWü. & abE-GbR Energieberatung
erfahren Sie von uns, warum eine neutrale und unabhängige  Gebäudeenergieberatung vor jeder Altbausanierung (Fassade, Fenster, Dach und Heizung) und bei jeder Neubauplanung dringend anzuraten ist.

abe3.jpg (81486 Byte)
Bilder
15.-
16.05.04
Bad Rappenau 15. und 16. Mai - Kulinarissimo - Bad Rappenau Stadtmitte

Auf der Kulinarissimo konnten sich Hausbesitzer und Mieter über wirtschaftlich sinnvolle Energiesparmaßnahmen im Rahmen geltender Vorschriften informieren. Aber auch die reichhaltigen Chancen bei öffentlicher Fördermittelfinanzierung (KfW) fanden reichliches Interesse. 

Bilder

08.+ 09.05.2002 Heilbronn
in der 
Harmonie
Bauen Wohnen
&
Renovieren

"Eintritt frei"

An den vorne aufgezeigten Tagen stehe ich Ihnen ganztägig am Stand:  Landesgewerbeamt (LGA)
Stand-Nr.:    A 28
mit dem Schwerpunktthema:
"Latent-Speicher"
für Beratungen und Terminvereinbarungen 
zur Verfügung.
Bilder
28.04.
01.05.
02.05.
Mannheim Mai-Markt 2004
An den vorne aufgezeigten Tagen stehe ich Ihnen ganztägig am Stand:  Landesgewerbeamt (LGA)
Halle 33   Stand-Nr.:   3326
mit dem Schwerpunktthema: 
"
Latent-Speicher"
für Beratungen und Terminvereinbarungen 
zur Verfügung.

Bilder

14.03.04 Heilbronn BTZ  Bildungs- und Technologiezentrum-
Heilbronn
Tag der offenen Tür.
Vortrag von H.A. Bauer: 14:00 - 14:45 Uhr
"Vom Altbau zum Niedrigenergiehaus" für
private, gewerbliche und kommunale Hausbesitzer
DSCF0003.JPG (451082 Byte)
13.03.04 Heilbronn Marketing
für
die Besten
Hochwertiger Marketingkurs im
Bildungs- und Technologiezentrum Heilbronn
für erfolgreiche Gebäudeenergieberater-HWK 

Kurztext 
und
Bilder

14. bis
17.03.04
Heilbronn HWK-HN

SOLAR- und
ENERGIETAGE
2004

Im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) - Heilbronn können sich Hausbesitzer und Handwerker über folgende Themen informieren.
  • Heizung - Solartechnik - Wärmepumpe

  • Energieeinsparverordnung (EnEV)

  • Meine Vorträge (H.A. Bauer): 
    14.03.04 um 14:00 Uhr:
    Vom Altbau zum Niedrigenergiehaus,
    16.03.04 um 18:00 Uhr:
    EnEV, DVO-BW und ESC-BW

Der Eintritt ist kostenlos, für die Fachvorträge wird um telefonische Anmeldung gebeten, 
BTZ:  07131 - 7 91 27 00

 

24. bis
26. Okt.
2003

Sinsheim

Alles über Gebäudeenergieberatung u. öffentliche Fördermittel.

Fordern Sie bei uns kostenlose 
Eintrittskarten 
per E-Mail an.

24.10.2003

Vor-Ort

Reportage

Im Rahmen einer SWR-Reportage (Landesschau-BW) wird ein realer Ablauf einer Energiesparcheck-Beratung ausgestrahlt.
Vor-Ort-Beratung und Studiogast: H.A. Bauer
Movie-Clip öffen

Landesschau-
BW 24.10.03
SWR-abE.jpg (355072 Byte)

16.10.2003

Stuttgart

Ehrung

Ehrung der erfolgreichsten Energieberater 
in Baden-Württemberg 2003
Landesgewerbeamt-Stuttgart im "Haus der Wirtschaft"

Ehrung_2003_1.jpg (22354 Byte)

03. und 08. Juni 2003

Nordheim
Kr. Heilbronn

Blumensommer

"Wärmepumpen und Energiecheck"

Im Rahmen der Ausstellung "Energiesparen im Altbau" vom Landesgewerbeamt Stuttgart findet dieser Vortrag mit Herrn Bauer statt.

Bilder

26.04. bis
06.05.
2003

Mannheim

LGA
Mai-Markt

Infos über:  Energiesparcheck, 
öffentl. Fördermittel und kostenl. Umweltenergie.  (Wärmepumpen)

Bilder

22.03.
bis
30.03.
2003

Balingen

große
Verbraucher-
messe:

Zollern-Alb Messe 2003

Infos über:  Energiesparcheck, 
öffentl. Fördermittel und kostenl. Umweltenergie.  (Wärmepumpen)

Bilder

30.01.
bis
02.02.03

Sindelfingen

LGA
Haus+Energie
+Umwelt

H.A. Bauer: Info über Wärmepumpen im Alt- und Neubau

 

16.01. bis
19.01.03

Karlsruhe
in der "Gartenhalle "
Stand 222

LGA
Haus+Energie
+Umwelt

H.A. Bauer: Info über Wärmepumpen im Alt- und Neubau 18.01.03

Bilder

25.10.
2002

Stuttgart

Ehrung

Ehrung der erfolgreichsten Energieberater 
in Baden-Württemberg 2002
Landesgewerbeamt-Stuttgart im "Haus der Wirtschaft"

13.10.02

Ludwigsburg

Wärmepumpe

Immobilienmesse-Ludwigsburg

Bilder

2002

Kirchardt

Wärmepumpe

Familie Bugdoll, Kirchardt

Bilder

30.06.02

Bad Rappenau
Grombach

gläserne Produktion 

Aussiedlerhof:
Hemmer Seppl, Bad Rappenau

Bilder

15.06.02 16.06.02

75050
Gemmingen

Lokale
Agenda 21

Auf dem 
Geflügelhof "Schukraft"

Bilder

11.05.02 12.05.02

Sinsheim

Fohlenmarkt

Gebäudeenergieberatung-HWK
im Ausstellungsbereich der "Kraichgauer Hand- werkerschaft"

Bilder

zurück


Maimarkt Mannheim 2004

Mai-Markt-280404 01.jpg (82542 Byte)

Mai-Markt-2004
am
28.04.04

Mai-Markt-280404 02.jpg (92750 Byte)

Standbesetzung:
Prof. Rapp
H.A. Bauer
N. Bauer

Mai-Markt-020504 01.JPG (90229 Byte)

Mai-Markt-2004
am
02.05.04


Bauen Wohnen & Renovieren, Harmonie-Heilbronn
Messe_Heilbronn_090504 04.jpg (73673 Byte) Messe_Heilbronn_090504 02.jpg (74272 Byte) Messe_Heilbronn_090504 01.jpg (60637 Byte)
Beratungsgespräch
09.05.2004
Gebäudeenergieberaterin
Nicole Bauer
Beratungsgespräch
09.05.2004
Gebäudeenergieberater
Holger Gramlich
Naturlicht


Bad Rappenau Stadtmitte
Bad_Rappenau_160504.jpg (97689 Byte) Bad_Rappenau_160504 (1).jpg (94787 Byte)


Strom und Wärme wachsen auf dem Acker
Hauptsächlich die Länder der so genannten Dritten Welt brauchen im 21. Jahrhundert viel mehr Energie als bisher, um ihre Volkswirtschaften zu entwickeln und den Hungertod zu besiegen. Ökonomische Entwicklung ist jedoch nur möglich mit viel Energie aus erneuerbaren Quellen. Pflanzen und Bäume wachsen immer wieder nach und können umweltfreundlich in Energie verwandelt werden ohne das Klima zu belasten. Die Biomasse vom Acker und vom Wald ist gespeicherte Sonnenenergie und fast auf der ganzen Welt in Fülle vorhanden.

Der Schlüssel zu einer kompletten Energieversorgung über erneuerbare Energien ist eine dezentrale, regionale Versorgung. Und am Beginn einer dezentralen Energiewirtschaft steht die Land- und Forstwirtschaft, der primäre Wirtschaftssektor.

Das Riesenpotenzial an Energie aus nachwachsenden Rohstoffen wird so sehr unterschätzt wie die Landwirtschaft und ihre Bedeutung an der Gesamtwirtschaft einer Gesellschaft. Die intellektuellen Eliten der Industriegesellschaften in Politik, Wirtschaft und Journalismus haben kaum Kontakt zum ländlichen Raum und zur Landwirtschaft. Auch deshalb wird der künftige Anteil der Biomasse-Energie am solaren Energiemix permanent vernachlässigt.

Nur was Landwirtschaft und Forstwirtschaft mit Hilfe der Natur produzieren und wachsen lassen, ist Vermehrung von Gütern und nicht Abbau oder Ausbeutung, wenn ökologisch und nachhaltig gewirtschaftet wird. Die Gesamtwirtschaft wird von der Forst- und Landwirtschaft lernen müssen, was es heißt, mit der Natur zu wirtschaften.

Jede Naturökonomie, also nachhaltiges Wirtschaften, setzt eine regionalwirtschaftlich strukturierte Landwirtschaft voraus. Ohne eine revitalisierte Landwirtschaft kann es keine nachhaltige Wirtschaft geben. Und ohne eine nachhaltige Wirtschaft werden wir Menschen von dieser Erde verschwinden. Naturgesetze können wir nicht ändern. Wir werden lernen müssen, von dem zu leben, was nachwächst.

Landwirte werden Energiewirte
Landwirt – das ist der Urberuf jeder Gesellschaft. Bauern der Zukunft werden nicht nur ökologisch Lebensmittel erzeugen, sie werden auch Energieproduzenten und Rohstofflieferanten für die gesamte Gesellschaft sein. Sie werden verschiedene Sorten von Schilfgras, Leinöl, Hanf, Sonnenblumen, Raps, Flachs, schnellwachsenden Bäumen und Hölzern zur Energie- und Rohstoffgewinnung anbauen. Alles, was das Erdöl kann, können Hölzer und Pflanzenöle auch.

Nachwachsende Rohstoffe werden künftig nicht nur zur umweltfreundlichen Energiegewinnung, sondern auch als Rohstoffquelle verwendet werden – zum Beispiel in der chemischen Industrie, in der Bauindustrie und in der Autoindustrie: Häuser und Autos, Fernsehgeräte und Dämmstoffe sowie Verpackungsmaterial für Geräte aller Art, zum Fahrradbau und zunehmend für Produkte der Grünen Chemie und des ökologischen Bauens.

Aus Schilfgras Benzin und Wärme, aus Hanf Baumaterial und Textilien, aus Sonnenblumen Schmierstoffe und Autositze: Das alles ist keine Utopie, sondern realisierbare Vision, die zum Teil heute schon umgesetzt wird. 1992 wurden in Deutschland auf etwa 75.000 Hektar nachwachsende Rohstoffe für Industrieprodukte angebaut, 2005 sind es schon über eine Million Hektar.

Die großen deutschen Automobilkonzerne VW und Daimler-Chrysler, Ford und BMW erforschen im großen Stil alternative Energiequellen aus nachwachsenden Rohstoffen. Nachwachsende, umweltfreundliche Rohstoffe sollen die Räder ins Rollen bringen.

In den USA gibt es bereits Ethanol aus Mais, in Brasilien seit Jahrzehnten Ethanol aus Zuckerrohr und in Europa Methylester und Pflanzenöl aus Rapspflanzen. Deutschlandweit kann man bereits an 1.600 Tankstellen Biosprit tanken und in Österreich ist Ökodiesel in der Landwirtschaft schon selbstverständlich. BMW geht davon aus, dass auch Wasserstoff künftig aus Biomasse vom Acker und Wald gewonnen werden wird. Die Europäische Kommission in Brüssel schätzt, dass in einigen Jahrzehnten in Europa ein Drittel aller Energie aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden kann – eine bessere Energieeffizienz als heute allerdings vorausgesetzt.

Schon heute werden Briketts aus Stroh gewonnen, ebenso wie Wärme aus schnell nachwachsenden Pflanzen, Strom aus Holz in Blockheizkraftwerken, Autosprit aus Pflanzenöl und Biogas aus Luzernen. Es gibt viel zu tun – pflanzen wir’s an! Wir können lernen, statt den Tiger die in Holzhackschnitzeln und Pellets gespeicherte Sonne in den Tank zu packen.

Obwohl Biomasse-Energie die natürlichste Energiequelle der Welt ist, bleibt Deutschland bis heute ein Biomasse-Entwicklungsland. Bioenergie wächst über Pflanzen und Bäume direkt vor unserer Haustür – aber wir übersehen diese nachwachsende Energiequelle mit riesigen Potenzialen noch immer. So entfremdet sind wir der Natur!

Mehrere hundert Millionen Tonnen Treibhausgase können wir jährlich der Umwelt ersparen, wenn wir die Rohstoffe von Forst- und Landwirtschaft endlich intelligent energetisch nutzen lernen. Denn Pflanzen nehmen beim Wachsen über die Photosynthese genau so viel Kohlendioxid (CO2) auf, wie sie beim Verbrennen, Verstromen oder Vergasen wieder freisetzen. Ganz anders die Energiegewinnung aus Kohle, Erdöl oder Erdgas: Hier wird in einem Jahr verbrannt, was in 500.000 Jahren „gewachsen“ ist.

Sommersonne für den Winter
Die Photosynthese, das heißt die Umwandlung des Sonnenlichts in Pflanzenenergie, hat etwa 800 Millionen Jahre Erfahrung, die menschliche Technik seit der Entwicklung der Dampfmaschine durch James Watt gerade mal 230 Jahre.

Einer der entscheidenden Vorteile des zentralen Sonnenenergieträgers Biomasse ist seine einfache Speicherbarkeit. Biomasse steht fast überall speicherbar wie Öl oder Kohle und dezentral in allen Aggregatzuständen zur Verfügung – fest, flüssig oder gasförmig. Aber im deutschen Wald verrotten zur Zeit etwa 40 Prozent des nachwachsenden Holzes zur Freude der Borkenkäfer. Dabei kann Biomasse als Brennstoff gespeicherte Sommersonne für den Winter sein.

Die Sonne bildet jeden Tag soviel organische Substanzen auf unserer Erde, dass wir damit einen Güterzug füllen könnten, welcher eine Länge von der Erde bis zum Mond hat. Bäume und Pflanzen sind die effektivsten Sonnenkollektoren. In den meisten westeuropäischen Ländern – hauptsächlich aber in Österreich, Dänemark und Frankreich – werden bereits Biokraftstoffe als benzinähnliche Produkte in Verbrennungsmotoren eingesetzt. In Österreich sammelt McDonalds (!) jährlich 10.000 Tonnen Restspeiseöl ein, um sie in Dieselmotoren als Bio-Fahrzeugsprit zu nutzen. An dieser Stelle ist McDonalds vorbildlich.

Biogas – ein Produkt aus Grünmasse oder organischen Rohstoffen aus Küche, Feld und Wald – kann ebenfalls thermische, mechanische oder elektrische Energie erzeugen. Zur Zeit laufen in Deutschland etwa 1.600 Biogasanlagen.

Bauern haben Zukunft
In der Europäischen Union wird noch immer Landwirtschaftspolitik nach dem Motto betrieben: „Bauern brauchen wir eigentlich gar nicht, wir haben ja ALDI.“ Allein in Deutschland sterben jedes Jahr etwa 15.000 Bauernhöfe. Ich halte diesen politischen, aber auch gesellschaftlichen Umgang mit dem Urberuf jeder Gesellschaft für eine Kulturschande. Wir haben in diesen Jahrzehnten das größte Bauernsterben der Geschichte.

Aber Bauern als Energie- und Rohstoffproduzenten der Zukunft können in ihrem Beruf wieder eine Berufung für eine bessere Zukunft sehen. In einer Zeit, in der nicht nur das brutale Bauernsterben fortschreitet und Landwirte durch die EU-Osterweiterung noch mehr Konkurrenz bekommen, bietet umweltfreundliche Energie vom Acker den Bauern eine Zukunftsperspektive:

  • Neue Arbeitsplätze entstehen im ländlichen Raum.

  • Die Landflucht kann gestoppt werden und ländliche Räume können wirtschaftlich gesunden.

  • Die Vegetation wird gefördert anstatt vernichtet.

  • Organischer Müll, Gülle und Klärschlamm können sinnvoll und gewinnbringend genutzt werden.

  • Junge Leute finden ihr Dorf wieder attraktiv und bleiben auch.

Quelle: Franz Alt (http://www.sonnenseite.com/)