EnBW-Interview
bzw.
Referenz "Dainbach"


Nachdem Frau Karin R. im Spätsommer 2002 das elterliche Wohnhaus (Bau- jahr 1954) in Dainbach geerbt hatte, entschloss sie sich gemeinsam mit ihrer Tochter Hannah und ihrem Lebensgefährten Herrn Werner Sch. von Tübingen nach Dainbach umzuziehen und das Gebäude optimal zu sanieren.

Da der zuständige Kaminfeger die dort veraltete Ölheizung ohnehin be- mängelte, sollte auf jeden Fall eine neue Heizung und die Gebäudefassade erneuert werden. Im Zuge der folgenden Sanierungsüberlegungen standen umweltschonende und energiesparende Maßnahmen im Vordergrund.

Um sich über moderne Heizungen und Fassadendämmsysteme hinreichend zu informieren, besuchten Herr Sch. und Frau R. mehrere unterschiedliche Hersteller- Beratungs-Veranstaltungen. Durch die subjektive Darstellungen und Erörterungen wurde leider mehr Verwirrung anstatt Klarheit geschaffen.

Zeitgleich entdeckte Herr Sch. im EnBW-Magazin eine Reportage über Wärmepumpenheizungen. Kurz entschlossen forderte man nun auch die dort angebotene Beratungsinformation an.

Als "neutraler und unabhängiger Gebäudeenergieberater-HWK" wurde ich nun von der EnBW gebeten, Herrn Sch. und Frau R. über die Wirkungsweise von Wärmepumpen kompetent zu informieren. Noch am gleichen Tag habe ich mit Frau R. telefonisch einen kurzfristigen Vor-Ort-Termin vereinbart.

Beim Vor-Ort-Termin konnte ich zahlreiche Fragen klären, aber auch die vorhandene Informationsverwirrung in einem mehrstündigen Gespräch be- antworten bzw. entwirren. Da letztlich jede energetische Sanierung eine exakte Gebäude-Ist-Situation voraussetzt, wurde beschlossen, den vom Land Baden-Württemberg subventionierten "Energiesparcheck" (75 €) sofort durchzuführen. Weil jede energetische Sanierung mit Nachweis des Energie- passes verschiede öffentliche Fördermöglichkeiten bietet, konnte ich Herrn Sch. und Frau R. auch hierüber erschöpfend informieren und beruhigen.

Später zurück im Büro habe ich den exakten Ist-Zustand des Gebäudes berechnet und gemäß EnEV verschiedenen Sanierungsmaßnahmen gegen- über gestellt. Da im Gebäude schon relativ neue Wärmeschutzfenster vor- handen waren, aber auch eine Fassadendämmung (WDVS 120) angebracht werden sollte, waren erhebliche Voraussetzungen für eine Wärmepumpen- heizung eindeutig vorgegeben. Die weiteren "kleineren" Maßnahmen wurden nun so dimensioniert, dass die Vorgaben einer "öffentlichen Förderung" und einer wirtschaftlichen Vertretbarkeit in Einklang gebracht werden konnten.

Im weiteren Verlauf erhielt Frau R. von mir die Finanzierungsbestätigung (zwingend erforderlich gem. KfW-Pgm. 130, Paket 4), um über ihre Haus- bank die öffentliche Förderung beantragen zu können.

Am 19.Dez.2002 war es soweit, dass die Luft/Wasser/Wärmepumpe der Firma alphaInnotec in Betrieb genommen werden konnte. Da gleichzeitig auch die Anbringung der Fassadendämmung abgeschlossen wurde, war die Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest um so größer.

In angenehmer warmer Atmosphäre genießt nun die Familie mit Erstaunen, dass Theorie und Praxis durchaus kompatibel sein können. Zahlreichen Freunden und Bekannten, aber auch dem heute (25.02.03) anwesenden Interviewer der EnBW wird von Herrn Sch. und Frau R. sehr begeistert das Phänomen geschildert, wie auch aus sehr kalter Winterluft noch genügend Energie für Heizung und Warmwasser entzogen und genutzt werden kann.

Das hier angesprochene EnBW-Interview wird voraussichtlich im April-Heft "EnBW-Magazin" veröffentlicht.

Die folgenden Bilder zeigen das Gebäude seit dem Zeitpunkt der ersten Vor-Ort-Beratung bis heute (Dez. 2002) .

 

01_Rosenkranz_14-10-2002.jpg (80572 Byte) 02_Rosenkranz_05-12-2002.jpg (94508 Byte) 03_Rosenkranz_14-10-2002.jpg (88480 Byte)
04_Rosenkranz_13-11-2002.jpg (93798 Byte) 05_Rosenkranz_05-12-2002.jpg (111174 Byte) 06_Rosenkranz_EnBW-Interview_001.jpg (89444 Byte)
07_Rosenkranz_EnBW-Interview_002.jpg (94034 Byte) Zählerstand:
3.023 kWh
vom 19.12.02
bis 25.02.03
bei
259 m² beh. WF
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