Der Klimawandel ist unaufhaltsam.
Experten rechnen mit immer extremeren Wetterlagen
!

Der Sommer 2002 ist für viele Menschen ein einziger Albtraum: Hitzerekorde über 40 Grad, Gewitterstürme, tagelange Regenfälle und sintflutartige Überschwemmungen. Inzwischen sind immer mehr Meteorologen davon  überzeugt, dass es sich bei den Wetterkapriolen um die ersten Auswirkungen der Klimakatastrophe handelt: "Es besteht kein Zweifel daran, dass das, was wir heute sehen, die ersten Folgen der globalen Erwärmung sind", sagt der Garmischpartenkirchener Klimaforscher Wolfgang Seiler. "Und die Auswirkungen sind erheblich schlimmer als wir erwartet haben. "Grund für die wachsende Niederschlags- mengen ist nach den Worten des Frankfurter Klimaforschers Christian Schönwiese die globale Erwärmung. So sei in den vergangen en 100 Jahren die Temperatur weltweit um durchschnittlich 0,7 Grad angestiegen. "In Deutschland war sogar ein Anstieg um 0,9 Grad zu verzeichnen." In Folge der steigenden Temperaturen verdampfe deutlich mehr Wasser über den Ozeanen und reichere sich in Regenwolken an.  "Stoßen diese warmen feuchtigkeitsgeladenen Wolken der unteren Atmosphäre auf die kalte Luftmassen der oberen Atmosphäre, kommt es zu starken Regenfällen."

Ein sensibles Gleichgewicht
Zu Beginn der Erdgeschichte konnten lebensfreundliche Bedingungen nur entstehen, weil der hohe
CO2-Anteil die damals deutlich schwächere Sonneneinstrahlung ausglich. Im Laufe der Zeit nahm die Intensität der Strahlung zu. Mittlerweile hatte sich jedoch ein empfindliches Gleichgewicht eingestellt: Durch die Photosynthese der Pflanzenwelt wurde ein Teil des Kohlendioxids aus der Luft entnommen. Seit etwa 100 Jahren hat jedoch der Mensch massiv in dieses sensible Gleichgewicht eingegriffen. Die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche ist in den letzten 100 Jahren um etwa 0,6°C angestiegen. Ursache für die Erderwärmung ist die steigende Emission von Spurengasen durch Verkehrsabgase und die Verbrennung fossiler Rohstoffe. Das Abholzen riesiger Regenwald-Flächen verstärkt den negativen Effekt.

Der Begriff Treibhauseffekt wird meist als Synonym für negative, vom Menschen "hausgemachte" Klimaveränderungen verwendet. Wenig bekannt ist dagegen die wichtige Rolle, die der natürliche Treibhauseffekt bei der Entstehung von Leben spielt - ohne ihn wäre die Erde ein lebensfeindlicher Planet. Ursache für den Treibhauseffekt sind Gase wie Kohlendioxid, die wie eine Membran funktionieren. Sie lassen die kurzwellige Strahlung der Sonne nahezu ungehindert passieren und halten die langwellige Wärmestrahlung der Erdoberfläche teilweise zurück. Die Folge: Die Erde heizt sich auf. Ohne den "natürlichen Treibhauseffekt" läge die mittlere Temperatur der Erde bei lebensfeindlichen -18°C.

Fazit:
So weit wie möglich und soviel wie nötig weg von fossilen Brennstoffen.
Die Lösung heißt: Wärmepumpe !

Selbst dann, wenn fossile Brennstoffen zur notwendigen Stromerzeugung noch benötigt werden, bedeutet dies, dass rund 3/4 dieser Primärenergie entfällt, da diese bei der Wärmepumpe kostenlos und umweltschonend von der umgebenden Natur (Luft, Wasser, Erde) bereitgestellt wird.

Nebenbemerkung:
Auf jeder Schachtel Zigaretten lesen wir, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet. Finden Sie einen ähnlichen Hinweis auch auf Ihrer Ölheizung ?

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