Neue KfW-Kredite: Für die Bereiche Bauen, Wohnen und Energie sparen hat die öffentliche KfW-Förderbank zum Jahresbeginn 3 neue Programme eingeführt. Die Initiatoren versprechen sich damit mehr Transparenz und eine schnellere Bearbeitung...
Aus diesem Programm vergibt die KfW Kredite zur Finanzierung von Klimaschutz-Maßnahmen (Öko-Plus) und allgemeinen Modernisierungsmaßnahmen (Standard) in bestehenden Wohngebäuden. Zum Standard gehören Fenstererneuerung, Sanitärinstallation, Fußböden und Einbau von Standardheizungstechnik. Unter Öko-Plus-Maßnahmen laufen Dämmungen von Außenwänden, Dach und Kellerdecke sowie Erneuerung der Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/ Fernwärme. Die Kombinationen der Maßnahmen sind auch möglich. Finanziert werden bis 100% der Kosten. Je höher der Kreditanteil für Öko-Plus-Maßnahmen, umso günstiger ist der Zins: Der Kreditbetrag beträgt maximal 100.000 Euro je Wohneinheit. Die Zinsen für ein Darlehen mit 20 Jahren Laufzeit, 3 tilgungsfreien Anlaufjahren und 10 Jahren Zinsbindung liegen zwischen 3,6 bis 4,05 Prozent.
Für die Finanzierung von kleineren Photovoltaik-Investitionen bietet die KfW ein separates Programm. Der Kredithöchstbetrag liegt bei 50 000 Euro. Es steht mit Ausnahme von Kommunen allen Antragstellern offen. Der Zinssatz beträgt effektiv 3,99 Prozent.
Hier werden besonders Passiv- und Energiesparhäuser gefördert. Die Zinssätze betragen für ein Darlehen mit 20 Jahren Laufzeit, 3 tilgungsfreien Anlaufjahren und 10 Jahren Zinsbindung effektiv nur 2,69 bis 3,63 Prozent. Für umfassende Klimaschutzmaßnahmen ("Maßnahmenpakete") an Gebäuden, die vor 1979 errichtet wurden, steht das aus Bundesmitteln verbilligte KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm auch weiterhin zur Verfügung. Anträge können bei allen Banken und Sparkassen gestellt werden. Interessierte erhalten weitere Beratung im Infozentrum der KfW, oder natürlich von uns (Kontakt) zurück
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